Die Brunnen der Stadt Gotha

Herausgeber: Freundeskreises Leinakanal e.V.

Bisher gab es das Standardwerk „Der Leinakanal“ und die Veröffentlichung zu den Mühlen der Stadt. Nun bekommen auch die Brunnen ihre Würdigung.

  • Broschüre, geklebt, Querformat 15 x 21 cm
  • 160 Seiten mit vielen Fotos
  • Preis 9,80 €, ohne Versandkosten
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Verschwundene und vorhandene Wasserspender

Von Matthias Wenzel (redaktionell gekürzt)

Der frühere Gothaer Brunnenwart Siegfried Stech und der vormalige Vereinsvorsitzende Wolfgang Möller, der dem Vorstand jetzt beratend zur Seite steht, haben nun eine 160-seitige Broschüre geschaffen, in der es um die Brunnen der Stadt Gotha geht.

Einleitend wird die Bedeutung von Wasser und Brunnen im Allgemeinen beleuchtet. Das nächste Kapitel widmet sich der Wasserversorgung der Stadt Gotha vom Bau des Leinakanals im 14. bis hin zu der von Hugo Mairich (1863-1902) projektierten Gothaer Talsperre bei Tambach-Dietharz im frühen 20. Jahrhundert.

Auf mehr als 20 Seiten werden die aus dem Stadtbild verschwundenen Brunnen in Wort und Bild vorgestellt. Dazu zählen beispielsweise der Neumarktbrunnen aus dem Jahre 1969 sowie der Löwenbrunnen vom Hauptmarkt, von dem nur noch die von 1740 stammende Brunnenfigur im Historischen Museum bewundert werden kann.

Geordnet nach Stadt- und Ortsteilen geht es im umfangreichsten Kapitel um Gothas Brunnen heute. Der Rundgang beginnt auf dem Hauptmarkt mit dem Schellen- und St. Gothardusbrunnen. Ausführlich wird natürlich die Wasserkunst am Schloßberg behandelt.

Manche Brunnen haben eine Odyssee hinter sich, die akribisch nachvollzogen wird. So stand beispielsweise der Johannisbrunnen ursprünglich am oberen Schützenberg und zog dann vor den inzwischen abgerissenen Wohnblock in die Bohnstedtstraße um. Auf Initiative der Wohnungsbaugenossenschaft Gotha sprudelt er inzwischen wieder in der Fritzelsgasse.

Natürlich fehlen auch die Brunnen auf dem Krahn- und Seeberg nicht. Im umfangreichen Anhang widmet sich ein Gastbeitrag des Bauhistorikers Udo Hopf der Wasserversorgung der Schlösser und Festungen Grimmenstein sowie Friedenstein.

Einige Anekdoten sowie ein Pressespiegel bereichern die reich bebilderte und durchweg farbig gedruckte Broschüre. Die Abbildungen verdanken die beiden Autoren ihrem eigenen Archiv sowie dem Verein für Stadtgeschichte und der umfangreichen Bildsammlung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Die beiden Autoren Siegfried Stech und Wolfgang Möller (von links) präsentieren ihre druckfrische Broschüre über die Brunnen der Stadt Gotha vor dem Minervabrunnen auf dem Myconiusplatz. Foto: Matthias Wenzel